Methodik: Erstvermittlung von Tani-otoshi
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- Kategorie: Nage-waza (投技)
- Veröffentlichungsdatum
- Geschrieben von Dennis Burkhardt
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Methodik: Erstvermittlung von Tani-otoshi
- Inhalt
Vorwort
Diese Ausarbeitung wendet sich inhaltlich an eine Übungsgruppe, die bisher keinen Kontakt mit Techniken aus der Gruppe der Selbstfall- und Opferwürfe (Sutemi-waza) hatte. Durch das Isolieren der individuellen Bewegungsabläufe Ukes und Toris, können beide Partner in den Übungen sich Schritt für Schritt an den Wurf "herantasten". Bei dieser Ausarbeitung war der Leitgedanke "vom Leichten zum Schweren" tragend und stellt einen möglichen Lösungsansatz zur Vermittlung des Tani-otoshi dar.
Die Übungen dieser Ausarbeitung
Übung 1 Spielerisches Rückwärtsfallen aus der Hocke Übung 2 Werfen aus der Hocke Übung 3 Ukes Rückwärtsfall Übung 4 Toris Angriffsbewegung Übung 5 Tori und Uke bewegen sich nebeneinander Übung 6 Tori wirft Uke Vorkenntnisse
Die Übenden sollten sowohl den Rückwärtsfall, als auch den Seitwärtsfall beherrschen. Ist das nicht gegeben, so müssen diese Grundkenntnisse vermittelt werden. Nach meinen Einschätzungen ist es für Judoka jeden Alters möglich, den Tani-otoshi zu lernen. Einziges für mich vertretbares Argument, Kindern unter 14 Jahren diesen Wurf vorzuenthalten (wie es die aktuellen Wettkampfregeln definieren), ist der Wunsch, den Kindern ein anderes Bewegungsbild zu vermitteln. Abgesehen von den oben genannten Bedingungen, benötigen die Übenden keine besonderen Vorkenntnisse.
Nachbereitung
In nachbereitenden Übungsstunden sollten situatives Handeln, wie z.B. "Kontern nach einem Eindrehversuch Ukes" und "Direkter Angriff gegen eine extreme Kenka-yotsu-Position", erarbeitet werden. Diese und andere weiterführende Themen zum Tani-otoshi sind durch geeignete Übungsfromen, wie z.B. durch rollendefinierte Standrandoris oder konditionierende Übungsformen (Tori greift einen gesichterten Uke an), zu unterstützen.
...weitere Infos finden Sie im Skript unter [Downloads]...
- Beschreibung
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Beschreibung:Diese Ausarbeitung wendet sich inhaltlich an eine Übungsgruppe, die bisher keinen Kontakt mit Techniken aus der Gruppe der Selbstfall- und Opferwürfe (Sutemi-waza) hatte. Durch das Isolieren der individuellen Bewegungsabläufe Ukes und Toris, können beide Partner in den Übungen sich Schritt für Schritt an den Wurf "herantasten". Bei dieser Ausarbeitung war der Leitgedanke "vom Leichten zum Schweren" tragend und stellt auf 6 Seiten einen möglichen Lösungsansatz zur Vermittlung des Tani-otoshi dar.
Das schriftliche Ausarbeiten und Darstellen einer methodischen Technikvermittlung ist ein mögliches Wahlpflichtfach für die Prüfung zum 5. Dan. Diese Ausarbeitung entstand für die NJV-Prüfung zum 5. Dan, die am 19.12.2004 in Hannover (Tannenbergallee) stattfand, und wurde von dem Prüfling Dennis Burkhardt mit dessen Uke Jens Wendtland vorgeführt.
Verfasser:Dennis Burkhardt (Text und Idee, Tori auf den Bildern)
David Burkhardt (Bilder)
Dirk Hammer (Uke auf den Bildern) - Download


